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Nicht jede aussortierte Hose oder ungetragene Jacke muss gleich in der Alttextiliensammlung landen. Wer bewusst konsumiert und Kleidung nicht leichtfertig entsorgt, sondern gezielt weitergibt, leistet einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz. Schon kleine Entscheidungen im Alltag helfen dabei, Ressourcen zu schonen und Abfall zu vermeiden.
Hier einige einfache Möglichkeiten, wie Kleidung sinnvoll im Umlauf bleibt – lange bevor sie zum Altkleid wird:
Weitergeben statt wegwerfen
Was Ihnen nicht mehr passt oder gefällt, kann für jemand anderen ein Glücksgriff sein. Oft freuen sich Freunde oder Verwandte über gut erhaltene Stücke – das spart Transportwege und verlängert die Lebensdauer von Kleidung.
Verkaufen oder tauschen
Secondhand liegt im Trend. Flohmärkte, Online-Plattformen oder lokale Kleidertauschbörsen bieten viele Gelegenheiten, ausgediente Kleidung in neue Hände zu geben – und selbst nachhaltige Schnäppchen zu machen.
Spenden mit Wirkung
Soziale Einrichtungen und Organisationen nehmen tragbare Kleidung gerne entgegen. Damit tun Sie nicht nur der Umwelt etwas Gutes, sondern unterstützen auch Menschen in schwierigen Lebenssituationen.
Der verantwortungsvolle Umgang mit Kleidung beginnt schon beim Kauf. Wer auf Qualität, Langlebigkeit und Reparierbarkeit achtet, verhindert frühzeitig textile Abfälle. Auch kreative Lösungen wie das Umarbeiten alter Kleidung („Upcycling“) tragen dazu bei, Ressourcen zu schonen.
Gut erhaltene Textilien sind kein Abfall, sondern wertvolle Rohstoffe. Sie können weitergegeben, gespendet oder wiederverkauft werden – und bleiben so länger im Nutzungskreislauf.
Das hat viele Vorteile:
Weniger Rohstoffe und Energieverbrauch bei der Neuproduktion
Geringerer Flächenverbrauch und reduzierter Ressourcenbedarf
Klimaschutz durch vermiedene Produktion und Transporte
Sozialer Nutzen, wenn Kleidung Bedürftigen zugutekommt
Wiederverwendung ist also nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch sozial wirksam.
Ab Jahresbeginn 2026 können Sie Ihre Alttextilien bereits zu Hause vorsortieren und sie damit der richtigen Sammlung mit den jeweils bestmöglichen Verwertungswegen zuordnen.
Kleidungsstücke sauber, trocken, intakt
Haushaltstextilien
Taschen, Gürtel
Schuhe paarweise gebündelt
Gefaltet in Karton packen und im WSZ abgeben
Kleidungsstücke trocken mit leichten Flecken, fehlenden Knöpfen oder kaputten Reißverschlüssen
Altkleidersack im WSZ abgeben
stark verschmutzte und nasse Textilien
Woll- und Stoffreste, Schneidereiabfälle
kaputte und einzelne Schuhe
gebrauchte Socken, Strumpfhosen und Unterwäsche
Polster und Decken
Ab 2026 können nur mehr original ALTKLEIDERsindTRAGBAR©-Kartons und original GV Krems-Alttextiliensäcke im WSZ abgegeben werden!
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