Batteriebetriebene Miniventilatoren richtig entsorgen

Kleine, bunte Ventilatoren sind derzeit begehrte Helfer gegen die Sommerhitze und sorgen unterwegs, im Büro oder am Badesee für eine kleine Abkühlung. Doch so handlich die batterie– und akkubetriebenen Geräte sind, so wichtig ist der richtige Umgang am Ende ihrer Lebensdauer. Ausgediente Batterien und Akkus müssen fachgerecht entsorgt werden, sie gehören keinesfalls in den Restmüll, sondern zu den dafür vorgesehenen Sammelstellen.
Kleine Geräte, großes Risiko
Wenn die Temperaturen steigen, laufen Mini-Ventilatoren auf Hochtouren. Doch hohe Temperaturen setzen Batterien und Akkus zu. Vor allem Lithium-Ionen-Akkus können bei Beschädigung, Überhitzung oder unsachgemäßer Entsorgung gefährlich werden. Werden sie gemeinsam mit dem Restmüll entsorgt, können sie in Müllfahrzeugen oder Sortier- und Recyclinganlagen Brände auslösen.
Potenzielle Brandgefahr
1,6 Kilogramm Batterien, Akkus und Elektroaltgeräte pro Person werden weiterhin falsch entsorgt. Damit befinden sich durchschnittlich rund acht Lithiumbatterien in jedem Müllfahrzeug. Jede einzelne davon kann potenziell einen Brand auslösen. Batterien und Akkus gehören daher niemals in den Restmüll.
Nach der Abkühlung richtig entsorgen
Hat der Mini-Ventilator ausgedient, gehört er nicht in den Restmüll. In vielen Geräten stecken Batterien oder Akkus. Sie enthalten wertvolle Rohstoffe, können bei falscher Entsorgung jedoch Brände verursachen oder andere Gefahren mit sich bringen. Batterien und Akkus sollten vorher entfernt werden und können in jedem unserer 16 WSZ kostenlos und unkompliziert abgegeben werden.
Vorsicht bei beschädigten oder aufgeblähten Akkus: Sie können sich entzünden und sollten keinesfalls im Restmüll landen. Bewahren Sie sie bis zur Abgabe möglichst in einer feuerfesten Metallbox mit Sand auf und bringen Sie sie rasch zu einer geeigneten Sammelstelle.
Wenn die Luft raus ist – richtig entsorgen